Bremsbeläge: Qualität und Anforderungen

Garantierte Qualität - mit Sicherheit!

Bremsbeläge, die im normalen Straßenverkehr eingesetzt werden, müssen höchsten Sicherheitsansprüchen genügen. Neben der Sicherheit müssen die Anforderungen an Komfort und Lebensdauer berücksichtigt werden.

Permanente Kontrollen bei allen Fertigungsschritten garantieren eine gleichbleibende Qualität. Reibwertstabilität, Kompressibilität, Abscherfestigkeit und Belagfestigkeit werden im Labor kontinuierlich überwacht. In der Regel werden unsere Bremsbeläge durch das so genannte "Scorchen" vorbehandelt, um eine optimale Bremswirkung bereits im Neuzustand (vor dem Einbremsen von Bremsbelag und Bremsscheibe) zu gewährleisten.

Reibwert

Bei der Reibwertprüfung wird ein mittlerer Reibwert bei verschiedenen Temperaturen ermittelt. Es wird vor, während und nach der Temperaturbelastung gemessen. Ziel ist es, einen relativ konstanten Reibwert zu halten. Beispielsweise soll ein starker Reibwertabfall bei Erhöhung der Temperatur vermieden werden.

Verschleiß

Bei jeder Reibwertprüfung wird auch der Verschleiß dokumentiert.

Kompressibilität

Beim Kompressibilitätstest wird geprüft, wie stark das Reibmaterial bei Temperaturbelastung zusammengedrückt werden kann. Kann das Reibmaterial ab bestimmten Temperaturen zu stark komprimiert werden, ist die gewünschte Bremswirkung nicht mehr zu erzielen.

Abscherfestigkeit

Reibmaterial und Trägerplatte werden unter starkem Druck miteinander verklebt. Zusätzlich sind bei einigen Bremsbelägen noch Bolzen in die Trägerplatte eingearbeitet, die ein Ablösen des Reibmaterials von der Trägerplatte verhindern. Bei Abschertests wird ermittelt, unter welcher Kraft sich das Reibmaterial von der Trägerplatte löst.