Partikelarm. Zukunftssicher entwickelt. OE-Qualität
Die Anforderungen an moderne Bremssysteme verändern sich stetig.
Mit Euro7 rücken neben den klassischen Abgasemissionen erstmals auch Partikelemissionen aus dem Bremsenverschleiß stärker in den Fokus. Für Fahrzeughersteller und den freien Ersatzteilmarkt bedeutet das: Bremsscheiben müssen künftig nicht nur zuverlässig und leistungsfähig sein – auch ihr Beitrag zur Reduzierung von Bremsstaub gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Als Hersteller von Bremsenteilen entwickeln wir deshalb bereits heute Lösungen für die nächste Generation von Bremskomponenten.
Drei Technologien. Ein Ziel.
Um flexibel auf die technologischen Lösungen der Fahrzeughersteller und die zukünftigen Anforderungen des Aftermarkets reagieren zu können, bereiten wir uns derzeit auf unterschiedliche Beschichtungs- und Oberflächentechnologien vor:
Laser Metal Deposition
Hochpräzise Beschichtung für anspruchsvolle Anwendungen
Beim Laser Metal Deposition (LMD) wird ein metallisches bzw. metallurgisch abgestimmtes Beschichtungsmaterial mithilfe eines Lasers auf die Bremsscheibenoberfläche aufgebracht.
Durch diese Oberflächeneigenschaften eröffnen sich interessante Möglichkeiten für verschleiß- und korrosionsbeständige Bremsscheiben.
Cold Spray
Beschichten ohne klassisches Aufschmelzen
Beim Cold-Spray-Verfahren werden Beschichtungspartikel mit sehr hoher Geschwindigkeit (und damit mit geringer thermischer Belastung des Grundmaterials) auf die Oberfläche aufgebracht.
Ferritisches Nitrocarburieren
Die Oberfläche gezielt verändern
Das ferritische Nitrocarburieren verändert die Eigenschaften der Oberfläche des Guss-Werkstoffs. Durch die Einlagerung von Stickstoff und Kohlenstoff entsteht eine harte und verschleißbeständige Randschicht.

Warum drei Technologien?
Entscheidend ist, welche der Technologien sich zukünftig als Standard für die jeweilige Fahrzeugplattform und Anwendung durchsetzt.
Die Fahrzeughersteller entwickeln ihre Bremssysteme kontinuierlich weiter. Dabei können unterschiedliche Werkstoff-, Beschichtungs- und Reibpaarungskonzepte zum Einsatz kommen.
Wir schaffen deshalb bewusst technologische Flexibilität. Wir konzentrieren uns nicht nur auf eine Beschichtung. Wir entwickeln Optionen.
OE-Qualität als Entwicklungsprinzip
Eine Bremsscheibe im Aftermarket muss mehr leisten als nur geometrisch zu passen. Sie muss sich in das Gesamtsystem aus Fahrzeug, Bremssattel, Bremsbelag und Bremsscheibe möglichst harmonisch integrieren.
Deshalb verfolgen wir bei der Entwicklung unserer Bremsscheiben bereits seit Jahrzehnten einen klaren Ansatz:
Die OE-Qualität ist Maßgabe für unsere Bremsscheiben
Material, Geometrie, Design und Oberflächenzustand werden dabei als Gesamtsystem betrachtet.
Euro7 im Blick
Die Euro7 erweitert den Blick auf die Partikelemissionen aus dem Bremsenverschleiß.
Für den unabhängigen Aftermarket müssen die konkreten Anforderungen und Nachweisverfahren zur EURO7 Norm noch genau definiert werden.
Wir warten nicht auf die endgültige Definition aller Anforderungen. Wir entwickeln bereits heute.
Eigener Partikelprüfstand
Technologieentwicklung braucht messbare Ergebnisse.
Deshalb verfügen wir über einen hauseigenen Partikelprüfstand, auf dem wir Bremsscheiben und Bremsbeläge unter definierten, reproduzierbaren Bedingungen untersuchen.
Die bisherigen Untersuchungen haben sehr gute Ergebnisse gezeigt und bestätigen den eingeschlagenen Entwicklungsweg.

Entwicklung statt Reaktion
Elektrofahrzeuge, Hybride und Fahrzeuge mit höherem Fahrzeuggewicht stellen neue Anforderungen an Bremssysteme. Gleichzeitig gewinnen Korrosionsbeständigkeit, Lebensdauer und die Reduzierung von Bremsstaub weiter an Bedeutung.
Wir sehen diese Entwicklung als Chance.
Mit unseren unterschiedlichen technologischen Ansätzen schaffen wir die Grundlage, unterschiedliche Fahrzeug- und Marktanforderungen künftig gezielt und wirtschaftlich interessant bedienen zu können.
Welche Technologie am Ende zum Einsatz kommt, entscheidet die jeweilige Anwendung.
Drei Technologien. Eigene Prüfkompetenz. Ein klarer Anspruch: