VLN Lauf 01 - 2019

Zimmermann-Porsche Cayman in der VLN Langstreckenmeisterschaft 2019

Erfolgreicher Nürburgring-Saisonauftakt

Der Zimmermann-Porsche Cayman S erlebte einen starken Saisonstart bei der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2019. Das Fahrzeug, das von Mathol Racing eingesetzt wird und in der Klasse V6 fährt, erzielte bei der Premiere mit neuem Design und Fahrertrio direkt einen Podiumsrang. Teamchef Mattias Holle: „Ein sehr zufriedenstellender Auftakt. Bei den nächsten Rennen arbeiten wir zielstrebig an Silber oder Gold.“

Beim ersten VLN-Rennen, der 65. ADAC Westfalenfahrt, trat der Porsche Cayman S in einem neue Design an, das auf Anhieb viel Zuspruch fand. Die erfolgreiche technische Partnerschaft zwischen dem traditionsreichen deutschen Bremskomponenten Hersteller Zimmermann und Mathol Racing geht mit der Saison 2019 in das fünfte Jahr. Analog der Kompetenz in der Produktion von Bremsscheiben, -belägen und ganz neu auch -sätteln wurde das gemeinsame Projekt kontinuierlich im Detail optimiert. In der Winterpause erfolgte nicht nur eine vollständige Zerlegung und Überprüfung des Fahrzeugs, sondern anschließend auch der komplette Neuaufbau. Dazu kam ein gelungenes Re-Design und ein neues Fahrertrio mit großer internationaler Erfahrung einerseits, aber auch jugendlichem Siegeshunger.

Wolfgang Weber ist der erfahrene Profi im Team und überzeugt nicht nur mit konstant schnellen und fehlerfreien Runden, sondern er ist auch der Spezialist für die optimale Fahrwerksabstimmung. Roberto Falcon reist für jedes Rennen extra aus dem fernen Argentinien an und hat mittlerweile in der Eifel seine zweite Heimat gefunden. Er besticht durch konstant schnelle Rundenzeiten und südamerikanischem Charme. Alex Fielenbach ist der Junior im Team und strebt nach den gewonnenen Meistertiteln in der Rundstrecken-Challenge Nürburgring nun nach weiteren Erfolgen in der VLN.

Bei der Saisonpremiere machten sich die Veränderungen bereits bemerkbar. Im verkürzten Zeittraining – aufgrund von Nebel hatte die Veranstaltung gut vier Stunden Verspätung, dazu musste die Renndistanz verkürzt werden - verpasste der Zimmermann-Cayman powered by Mathol Racing nur knapp die Pole-Position in der Klasse. Im Rennen lief es dann zunächst optimal. In der vierten Runde übernahm der Cayman die Spitzenposition in der Klasse, am Ende überquerte die Startnummer 435 auf Platz drei die Ziellinie mit minimalem Rückstand auf Platz zwei. Teamchef Matthias Holle: „Das Team hat eine starke Vorstellung gezeigt. Die ungewöhnliche Renndistanz von nur 165 Minuten verleitete uns zu einer gewagten Strategiemaßnahme. Mit nur 2 statt der üblichen 3 Tankstopps haben wir hoch gepokert und leider durch Aussetzer in den jeweils letzten Runden den möglichen Sieg verloren. Aber beim nächsten Mal wird es sicher besser laufen.“

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